Reinigung van Abwasser aus Erholungsgebieten mit Sumpfpflanzen
In Erholungsgebieten fällt Abwasser in der Regel aussschliesslich in den Sommermonaten an. Die Mengen sind relativ klein und schwanken stark. Bei nicht zu grossen Erholungsgebieten (Anfall bis zu etwa 3000 Einwohnergleichwerten) kann das Abwasser in Pflanzenbeetanlagen gereinigt werden. Die Vorteile dieser beiden Systeme sind: geringer Wartungsbedarf, niedrige Investitions- und Betriebskosten, Flexibilität bei stark schwankenden Belastungen, gute Reinigungsergebnisse. Welcher der beiden Anlagentypen gewählt wird, hängt in hohem Masse von den jeweiligen geohydrologischen Verhältnissen ab. Als Bepflanzing ist in der niederländischen Situation Schilf zu bevorzugen. In Pflanzenbeetanlagen kann pro ha eine Abwassermenge gereinigt werden, die etwa 1000 Einwohnergleichwerten entspricht (100 m3 pro Tag). Dabei ist eine gleich grosse Menge an Frischwasser zuzuführen. Bei bewachsenen Bodenfilteranlagen liegt die Reinigungsleistung gleich hoch; allerdings ist nur halb soviel Frischwasser erforderlich. Unter optimalen Bedingungen (gute Durchlässigkeit des Bodens) kann in einer bewächsenen Bodenfilteranlage eine Wassermenge behandelt werden, die etwa 1500 Einwohnergleichwerten entspricht (150 m3 pro Tag).
- Datum rapport
- 1 januari 1983
- Auteur
- von R.W. Greiner und J. de Jong; Ministerie van Verkeer en Waterstaat, Rijksdienst voor de IJsselmeerpolders
- Uitgever
- Ministerie van Verkeer en Waterstaat, Rijkswaterstaat, Rijksdienst voor de IJsselmeerpolders (RWS, RIJP).
- Annotatie
-
31 S.
Fig., Taf.
Vortrag auf der vom 24. bis 26. Mai 1982 in Lüttich abgehaltenen 35. Internationalen Studientagung (Cebedeau). Lit.(Flevobericht ; 224) - Documentnummer
- 140524